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Die Arche: Um allein nicht verloren zu gehen
Von Wadim Karliner

Bevor Elena Klyuchareva sich im sächsischen Aufnahmelager für Emigranten aus ehemaligen GUS Staaten versah, hatte sie ein künstlerisch reiches Leben. Choreografieschule des Bolschoj Theater, Aspirantur des GITIS, Arbeit als Regisseurin und Ballettmeisterin. Sie stellte Choreografien  in Moskauer-, St. Petersburger- und anderer Theatern Russlands auf. Ein Jahr lang arbeitete sie als Tanzlehrerin einer Ballettschule in Japan. Im sächsischen Emigrantenwohnheim fühlte sie sich von ihrem damaligen Leben völlig abgeschlossen, wie Noah nach der Flut. Der Weiße Noah aber nahm jedes Tierpärchen mit.
Elena entschied sich trotzdem ihr Können weiter zu machen. Wenn keine professionelle Schauspieler gibt kann man auch Laienschaffen organisieren. Nicht wenige Theater fingen so an und kamen groß raus. Und ein Theater entstand. Im Dezember 2005 trat das Theater im Großen Saal der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und zeigte seine Erstaufführung. Das Genre lag sofort fest: Komödie, Tanz, Gesang und Kabarett. Im Stück traten eine Tanzgruppe und ein Chor auf.
Nach einigen Monaten stand eine neue Aufführung, einem  lustigen Fest Purim gewidmet. Für dieses Stück bekam es ein Diplom des internationalen Festivals Goldene Hanukija.
Im Sommer 2006 während des 800-jährigen Jubiläum von Dresden, stellte die Regisseurin Klyuchareva eine neue Premiere «Das Lächeln von Anna“ dar, wo der berühmte August der Starke die Hauptfigur war. An diesem Stück haben ZMO-Jugend und Teilnehmer der Ballettschule Kreativschule mitgewirkt. Die Premiere fand am Eröffnungstag des Stadtfestes auf der Bühne des Rathauses satt, auch danach auf weiteren Bühnen Dresdens und überall mit großem Erfolg. Nach noch einem Jahr  kommt ein weiteres Stück raus.
Das Kollektiv des Theaters besteht aus 17 Leuten, all diese sind  Mitglieder des Vereines Kunstarche, welcher vielseitige kulturelle Tätigkeit verrichtet. E. Klyuchareva ist deren Vorsitzende. Der Verein organisiert Stadtführungen, führt Konzerte mit Klavierspieler, Sängern und Tänzern durch.
Es ist bekannt, dass die Kochkunst ein Teil der Volkskultur ist. Der Verein organisiert auch so genannte Kochseminare mit Kostprobe, welche bei russischem, sowohl als auch  bei deutschem Publikum gut ankommen, deswegen führen sie diese auch zweisprachig durch.
Auf Russisch heißt der Verein Arche und die Wahl des Namens ist nicht durch Zufall geprägt. Hier versammeln die Kunstliebhaber als Gastspieler als auch emigrierten.
Kategorie: Presse deutsch | Hinzugefügt von: theater (07.04.2009)
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